WAZ Samstag, 13 März 2010

Veröffentlicht am 13.03.2010 in Allgemein

CDU nach Wochen auch wachgerüttelt.

Auch CDU in Hamme lehnt Deponie ab -
Versammlung

Michael Weeke

Jetzt schließt sich auch die CDU in Hamme den Protesten gegen die geplante Wiedereröffnung der Thyssen-Krupp-Deponie Marbach an. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Dr. Sascha Dewender, erklärt: „Wir fordern eine scharfe rechtliche Prüfung des Vorhabens und lehnen unabhängig davon, ob die geplante Deponie zulässig ist oder nicht, die Einrichtung hier in Hamme ab."

Dieser Stadtteil, der auch bisher schon mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen habe, könne unmöglich eine weitere Belastung verkraften. Dewender erinnert daran, dass es in den letzten Jahren bereits gute Fortschritte bei der Verbesserung der Wohnqualität und Erfolge bei der Gewerbeansiedlung gegeben habe. Durch die Deponie werde diese gute Entwicklung gefährdet. Die CDU unterstreicht: „Uns erscheint wegen der Belastungen der Anwohner und des Stadtteils der Standort an der vorgesehenen Stelle weder einleuchtend noch zwingend."

Ortsbegehung geplant

Unterdessen hat sich die Hammer Runde, die sich als überparteiliche Interessens-vertretung der Menschen im Stadtteil versteht, auf einen Termin für eine zentrale Bürgerversammlung verständigt. Am Mittwoch, 14. April, 18 Uhr, soll diese öffentliche Versammlung in den Räumen der Gethsemane-Kirche, Amtsstraße 4, stattfinden. Wie Rudolf MaLzahn betont: „Dort gibt es genug Platz für rund 300 Menschen. Alle Interessierten sind eingeladen, um dort mit zu diskutieren."

Bereits vorher will sich die Bezirksvertretung-Mitte bei einer Ortsbegehung über die Planungen informieren. Auch Bezirksbürgermeister Dieter Heidt wird voraussichtlich an diesem Termin teilnehmen, um sich direkt am Gelände der Marbach-Deponie über die möglichen Auswirkungen einer Wiedereröffnung ein Bild zu machen.

 

SPD Ortsverein Bochum Hamme

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