03.07.2017 in Landespolitik
Eine Menschenkette für unsere Kinder!
Von Norbert Kriech
Es geht um mehr als Knete.
Auf eine Initiative von pädagogischen Fachkräften der Ev. Kirche Bochum, beteiligten sich mehr als 3500 Teilnehmer an einer Menschenkette gegen KiBiz, am Samstag den 01.07.2017. Anschließend gab es eine Veranstaltung mit Programm an der KAP-Bühne, trotz schlechtem Wetter war die Aktion ein toller Erfolg.
Das Kinderbildungsgesetz muss im Interesse unser Kinder deutlich verbessert werden. Für mehr Fachkräfte und zusätzliche finanzierte Ausbildungsplätze, denn der Mangel an Fachkräften in den Kitas ist gravierend. Aber auch eine bessere finanzielle Ausstattung von Kitas ist unbedingt notwendig. Es geht um die Zukunft unserer Kinder, Bildung fängt im Kindesalter an.







20.06.2017 in Ortsverein
Pressemitteilung:
Für Bochum-Hamme
In mehreren Stadtteilrundgängen und in vielen Gesprächen vor Ort, an den Haustüren und in den öffentlichen Mitgliederversammlungen hat der SPD-Ortsverein BO-Hamme in den letzten Jahren kontinuierlich die Stimmung der Bürgerinnen und Bürger, ihre Wünsche, Beschwerden und Anregungen aufgenommen und versucht, sie in kommunalpolitisches Handeln um zu setzen.
"Uns ist es wichtig, zuzuhören. Die Menschen vor Ort sind die Fachleute. Sie geben uns die richtigen Hinweise, so Rudi Malzahn als Ortsvereinsvorsitzender, der selbst seit fast 50 Jahren in Hamme lebt. "Auch unsere Arbeit in der Hammer-Runde als Gesprächsforum bringt unabhängig von der "großen" Politik die Menschen zusammen. Hier werden gemeinsam auf der Ebene der Verbände, Vereine, Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen für die jeweiligen Handlungsbedarfe kommunalpolitische Vorschläge erarbeitet sowie über die entsprechenden Verwaltungsstellen und kommunalen Gremien umgesetzt.“
So ist in den letzten Monaten eine konkrete Liste von berechtigten Beschwerden (neudeutsch: Anregungen) und Verbesserungsvorschlägen entstanden, die über die SPD-Bezirks- und Ratsvertreter bzw. in direkten Gesprächen mit den Fachabteilungen im Rathaus zur Diskussion und Umsetzung vorgebracht wurden.
Beispielhaft seien hierbei genannt: zahlreiche Vermüllungen - u.a. wurde die Müllproblematik im Bereich der mittleren von-der-Recke-Straße überwunden. Zugeparkte Grünflächen und Bürgersteige, Verstöße gegen Umweltschutzvorgaben, ungenügende Unterhaltung von Straßenabschnitten, das ewige Problem der Hundehaufen allerorts, die ungenügende Pflege des Hammer-Friedhofes und der Gebäude im Eingangsbereich, Beseitigung von Ela-Baumstümpfen und fehlende Nachpflanzungen von Straßenbäumen, Nachnutzungen der Leerstände an der Dorstener Straße sind weitere angegangene Problemfelder. "Gerade die Nahversorgung in Hamme beschäftigt uns seit Jahren in zahlreichen Investorengesprächen und Ortsterminen. Hierunter leiden gerade die älteren Nachbarn in Hamme," führt Rudi Malzahn für den Vorstand der SPD-Hamme weiter aus.
"Es ist uns aber auch vieles gelungen, wo nicht immer SPD drauf steht", ergänzt Klaus Amoneit als stellv. Vorsitzender. "Für die im nä. Jahr anstehenden Maßnahmen zur Sanierung des Bürgerhauses am Amtsplatz mit der Schaffung von weiteren Räumen für Kinder- und Jugendangebote, für Vereine und die gesamte Bürgerschaft sowie der vorgesehene Einbau eines Aufzugs stehen aus Landesmitteln rd. 800.000 € zur Verfügung. - Die Attraktivierung des Spielplatzes im Hammer Park und auch die Bereitstellung von 60.000,- EUR für den städt. Spielplatz am AWO-Kindergarten an der Gahlenschen Straße sind nur wenige Beispiele unserer Rödelei."
" Wir in Hamme stehen als Kümmerer für die Umsetzung von Bürger-Anliegen zur Verfügung“, stellen Malzahn und Amoneit gemeinsam fest..
Amoneit, 16.06.2017
11.06.2017 in Landespolitik

Kopf hoch, Brust raus – NRWSPD stellt sich für Bundestagswahl auf
Landesparteitag wählt Mike Groschek zum neuen Landesvorsitzenden. Neue Generalsekretärin wird Svenja Schulze.
Auf dem Landesparteitag der NRWSPD wurde Michael „Mike“ Groschek zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Neue Generalsekretärin des SPD-Landesverbands ist Svenja Schulze. Groschek erhielt 353 der 411 Stimmen (85,9%), auf Schulze entfielen 283 Stimmen (68,9%). In seiner Nominierungsrede machte Groschek zuvor unter großem Applaus klar, dass es nach der Niederlage bei der Landtagswahl etwas aufzuarbeiten gilt: „Herzkammer? Stammland? Alles Pustekuchen und Selbstbetrug. Wir brauchen einen Neuanfang, der sich gewaschen hat“. Das schwache Ergebnis sei vermeidbar gewesen: „Wir haben die Karre selbst vor die Wand gefahren. Weil wir uns zu sicher waren und nicht geglaubt haben, dass Laschet Kraft schlagen kann.“
Michael Groschek Deshalb müsse man nun schnell aus Fehlern lernen. Auf den vier Regionalversammlungen der Partei in den Tagen zuvor habe er viele gute Ideen mitgenommen, die er umsetzen wolle. Die Geschehnisse auf Parteitagen müssten wieder stärker mit dem Alltag zu tun haben und den Alltag verbessern. Die Sozialdemokratie habe viele Fragen zu beantworten. Steuergerechtigkeit solle ein Markenkern der NRWSPD bleiben. Die Rente müsse als Anerkennung für Lebensleistung erkennbar sein. Der Sozialstaat sei kein altes Eisen. Die Sozialdemokratie müsse genau hinblicken, wie sich Globalisierung und digitaler Kapitalismus entwickeln. Mit zunehmender kultureller Verwahrlosung könne man sich nicht abfinden. „Lasst uns mehr über Politik reden, weniger über Spiegelstriche“, lautete Mikes Appell. Er warb dafür, dass sich die Bessermacher aus den Städten und Gemeinden und aus Kunst und Kultur in der NRWSPD beteiligen. Groschek begreift Opposition nicht als Mecker-Ort, sondern als Möglichkeit der konstruktiven Diskussion um bessere Konzepte, die man selbstbewusst nutzen solle: „Kopf hoch, Brust raus – das ist die Haltung, die wir vorleben wollen.“
Svenja Schulze „Wir müssen wieder mehr miteinander reden“, forderte die neue Generalsekretärin Svenja Schulze. Sie möchte die Generalinventur der Partei mitorganisieren und zeigen, was sich bei uns verändern muss. Neue Bündnisse aufbauen und einen Talentschuppen entwickeln – darauf komme es nun an. Die Chance sei groß: „Seit Jahresbeginn haben wir mehr als 5.200 neue Mitglieder in NRW begrüßen können. Das ist eine sagenhafte Zahl. Manch ein anderer Landesverband ist kleiner“. Schon beim anstehenden Bundestagswahlkampf wolle man es besser machen und Motor dafür sein, dass Martin Schulz neuer Bundeskanzler werde: „Lasst uns im Wahlkampf zeigen: Wir haben verstanden“.Dass die NRWSPD den Spagat zwischen Aufarbeitung der Landtagswahl und Aufnahme des Bundestagswahlkampfes bravourös hinbekommen kann, zeigen die beschlossenen Anträge. Mit „Die Sozialdemokratie in NRW wird gebraucht“ formulierte der Landesparteitag zentrale Thesen, die es im Detail zu bearbeiten gelte, um aus der Landtagswahl zu lernen. Mit „Wir machen dieses Land stärker, gerechter und moderner“ stellt die NRWSPD zehn zentrale Forderungen an das Wahlprogramm zur Bundestagswahl. Dieses wird am 25. Juni auf dem Bundesparteitag in Dortmund beschlossen.
13.05.2017 in Landespolitik
SPD Ortsverein Bochum Hamme, Wahlkampf Endspurt.
Zum Wahlkampfendspurt für die Landtagswahl, bekamen wir Unterstützung von unserem Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer. Bei herrlichem Sonnenschein war es auch dieses Mal ein toller Erfolg. Der Zuspruch von den Hammer Bürgern war einfach super. Zum Dank an alle Mütter, verteilten wir auch wieder Rosen zum Muttertag. Bitte nicht vergessen, Morgen am Sonntag den 14. Mai wählen gehen, mit beiden Stimmen SPD, oder sich 5 Jahre über schwarz ärgern.





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