Presseerklärung

Veröffentlicht am 04.08.2010 in Allgemein

Die Presseerklärung, der Hammer-Runde, vom 04. 07. 2010.

Zur Fortführung des Kampfes um die Deponie-Marbach!

Der Kampf der Bürger von Bochum Hamme gegen dieThyssenKrupp Nirosta Deponie Marbach
geht weiter.
Wir weisen nochmals darauf hin, das die geplante Wiedereröffnung der Deponie Marbach,
für Bochum Hamme und die angrenzenden Stadtteile sowie den Westpark (als Naherholungsgebiet und der Erzbahntrasse, Fahrrad und Fußweg) eine erhebliche und nicht zu vertretende Belastung bedeuten würde und das in mehrererlei Hinsicht.
Bochum Hamme ist ein Stadtteil der schon heute von hoher Arbeitslosigkeit geprägt, durch seine Bevölkerungsstruktur und den vorhandenen Belastungen stark benachteiligt ist.
Eine fehlgeleitete Stadtentwicklung durch die Wiedereröffnung der Marbach Deponie, würde der
Stadtteil und seine Umgebung für die nächsten Jahrzehnte (oder länger) so stark belastet, das
alle Bemühungen der letzten Jahre strukturelle Verbesserungen im Bereich Gewerbe (z.Bsp.Gewerbegebiet Porschestraße) Wohn- und Wohnumfeldverbesserungen, zerstört würden.
Durch den Bau des Westkreuzes kommt es außer dem, schon jetzt eine weitere Belastung auf die Bevölkerung zu. Durch eine Wiedereröffnung der Deponie, dürfte auf die Bevölkerung, eine nicht mehr erträgliche Belastung und Gesundheitsgefährdung zukommen, diese halte ich auch aus um-weltpolitischen Gründen nicht für tragbar.
Bis Heute ist die Gefährdung, durch die Altlasten auf dem alten Deponie Gelände, nicht geklärt.
Es ist unbedingt erforderlich das dieses von einem unabhängigen Gutachter untersucht wird,
vermutlich liegt schon jetzt eine Belastung des Grundwasser vor.

Es stellen sich immer noch Fragen die bis heute nicht ausreichend beantwortet wurden.

Warum eine Planung über 40 Jahre, wenn es für das Stahlwerk in Bochum keine Standortgarantie gibt?

Wie viel Schlacke fällt im Stahlwerk in Bochum pro Jahr an und wie viel muss davon deponiert werden? Welche gefährlichen Stoffe sind darin enthalten?

Welche anderen Materialien in welcher Menge sollen deponiert werden und aus welchen Bereichen des Unternehmens?

Wie groß ist das Gefährdungspotential durch die Altlasten, was wurde in der Vergangenheit dort deponiert?

Die Hammer-Runde und Bevölkerung von Bochum Hamme werden alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen, die ThyssenKrupp Nirosta Deponie zu verhindern.

Wir fordern die Bochumer Bevölkerung und alle demokratische Organisationen und Parteien so wie die Vertreter der Gewerbetreibenden auf uns zu unterstützen.

Wir bitten die Bochumer Rechtsanwälte zu prüfen, in wie weit sie uns helfen können und dazu bereit sind uns rechtlich zur Seite zu stehen, denn hier geht es nicht um die Interessen einzelner, sonder um die Interessen und die Gesundheit von vielen tausend Menschen sowie um die Zukunft nicht nur eines Stadtteils sondern auch der benachbarten Stadtteile.

Im Auftrag der Hammer-Runde
Norbert Kriech

Als Sprecherin der Hammer-Runde
Gertrud Labusch

 

SPD Ortsverein Bochum Hamme

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