Deponie: SPD appelliert erneut an Remmel
Um die von ThyssenKrupp-Ni-rosta geplante Wiedereröffnung der Industriemüll-Deponie in Bochum_Hamme zu stoppen, hat der SPD-Ortsverein Bochum Hamme erneut NRW-Umweltminister Johannes Remmel angeschrieben.
Deponie: SPD appelliert erneut an Remmel
Um die von ThyssenKrupp-Ni-rosta geplante Wiedereröffnung der Industriemüll-Deponie in Bochum_Hamme zu stoppen, hat der SPD-Ortsverein Bochum Hamme erneut NRW-Umweltminister Johannes Remmel angeschrieben.
Darin wurde der Minister erinnert, dass er schon einmal am 20. August 2010 in dieser Sache angeschrieben und eingeladen wurde, um sich vor Ort ein Bild zu machen. „Leider haben Sie bisher auf unsere Einladung nicht reagiert", schrieb Ortsvereinsvorsitzender Rudolf Malzahn jetzt. Weiter weist er darauf hin, dass der Leiter des staatlichen Umweltamtes Hagen, Gimbel, beim WAZ-Mobil-Treff erklärt hatte, eine Neueröffnung der Deponie wäre wegen der angrenzenden Wohnbebauung nicht genehmigungsfähig.
Als „Wiederöffnung der Alt-Deponie" versuche die Firma mit einem „simplen Taschenspielertrick" die Schutzgesetze zu umgehen, beklagt sich Malzahn. Dass eine „grundsätzlich immer noch genehmigte, aber seit rund 30 Jahren stillgelegte Deponie für Hochofenschlacke" auf diese Weise in Betrieb gehe, „das dürfen Sie, Herr Minister, nicht zulassen". Dies würde sonst dem Ethos des Koalitionsvertrages widersprechen. RH

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