Dieser Artikel erschien in der WAZ im Bochumerteil am Mittwoch, 17. Februar 2010
Dieser Artikel erschien in der WAZ im Bochumerteil am Mittwoch, 17. Februar 2010
SPD macht mobil gegen Nirosta-Deponie
Die aktuellen Pläne von Thyssen-Krupp, die alte Marbach-Deponie wieder in Betrieb zu nehmen, stoßen bei der Hammer Bevölkerung offenbar weitgehend auf großes Unverständnis. „Es kann doch nicht sein, dass an einem Erholungsund Freizeitgebiet so etwas geplant wird", sagt Rudolf Malzahn, Vorsitzender der SPD Hamme. Er kündigte an, gemeinsam mit den Grünen auf der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung-Mitte einen Initiativantrag zu stellen, mit dem Ziel, die Inbetriebnahme der Deponie zu verhindern. Auch die CDU wolle man noch mit ins Boot holen. „Über Jahrzehnte war die umliegende Bevölkerung durch die Hochöfen des Bochumer Vereins, die Schlackenhalde bzw. die Zechen durch Geruchsbelästigungen und Abgasen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt."
Malzahn will das Thema auf der nächsten Sitzung der überparteilichen „Hammer Runde", wo Vereine und der Einzelhandel des Stadtteils vertreten ist, ganz oben auf die Tagesordnung setzen. Auch Bezirksbürgermeister Dieter Heidt sei informiert. Hamme, Hordel, Hofstede und Goldhamme seien schon jetzt durch A 40 und Dorstener Straße stark belastet. Durch die Deponie würde die Umweltbelastung für den Menschen noch schlimmer. mike

https://www.facebook.com/SPD-Bochum-Hamme-110071644185482/?ref=page_internal