An den Parteivorstand 03.12.2019

Veröffentlicht am 06.12.2019 in Bundespolitik

Bochum 03.12.2019

Liebe Genossinnen/Genossen, ich bin traurig, entsetzt und wütend.

Die, die seit Jahren für den Niedergang der SPD verantwortlich sind, sind weiter am Werk, sie haben nichts verstanden, Solidarität kennen sie nicht. Es ist unerträglich was einige, noch vor dem Bundesparteitag, in den Medien so von sich geben. Das hat mir zu Zusammenhalt und Solidarität nichts zu tun, anstatt sich hinter Saskia und Norbert zu stellen und einen gemeinsamen Weg für die Zukunft, mit einem klaren sozialdemokratischem Profil und Visionen für die Zukunft, zu entwickeln äußern sie sich öffentlich und warnen vor einer neu Positionierung der SPD, damit schaden sie der SPD.

Ich kann nur hoffen das die Delegierten des Bundesparteitages sich mit großer Mehrheit hinter Saskia und Norbert stellen, und sich damit für eine echte Erneuerung und eine bessere Zukunft für unsere Partei und unser Land entscheiden. Die Mitglieder haben eine deutliche und demokratische Entscheidung getroffen, wenn das nicht akzeptiert wird, wird unsere stolze Partei mit großer Wahrscheinlichkeit für lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Ich bin seit 50 Jahren aktives Parteimitglied und wiederhole noch einmal, ich bin entsetzt über die Dinge die zur Zeit passieren.

Mit solidarischen Grüßen

Norbert Kriech