Was wir machen

Wir in Hamme

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Der SPD-Ortsverein-Bochum Hamme engagiert sich im hohen Maße für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und ist bemüht, mit vielen kleinen Schritten auch gesellschaftliche, soziale und städtebauliche Anregungen und Lösungen zu geben. Mit insgesamt 5 offenen Mitgliederversammlungen, 11 Vorstandssitzungen und 2 öffentlichen Bürgerveranstaltungen und 3 Seniorenveranstaltungen sowie einem ganztägigen Workshop zur Zukunft des Stadtteils Hamme wurde der direkte Kontakt zur Bürgerschaft gehalten. Auch wurde über die bekannten Ansprechpersonen und das Internet viele Kontaktmöglichkeiten mit dem Ortsverein genutzt. „Ein Jahreswechsel ist für uns willkommener Anlass, rückblickend Bilanz zu ziehen über die vielen kleinen und großen Schritte, die wir im Jahre 2011 für den Stadtteil Hamme unternommen haben“, so Rudolf Malzahn, 1. Vorsitzender des Ortsvereins Bochum Hamme. Er betonte dabei im Besonderen, dass die Mitarbeit in der Stadtteilkonferenz Hammer-Runde und das Zusammenwirken mit den anderen Akteuren im Stadtteil von hoher Bedeutung ist und bereits Früchte trägt. „Nicht zuletzt hat die erste Weihnachtsbaumaktion mit 25 Fichten entlang der Dorstener Straße für eine hohe und positive Resonanz bei den Händlern und den Bürgerinnen und Bürgern geführt“. Diese Aktion soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden und den Zusammenhalt im Stadtteil stärken. Sicherlich hat das Thema ThyssenKrupp Nirosta Deponie am Marbach die Arbeit in 2011maßgeblich bestimmt. Die Organisation des bürgerschaftlichen Widerstandes, die Eingaben im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens und die Begleitung des Petitionsausschusses des Landtages NRW und des Besuches des Umweltministers Herrn Johannes Remmel sind dabei an erster Stelle zu nennen. „Besonders hat und gefreut, dass wir auch mit den Gewerbetreibenden an der Porschestraße hinsichtlich des Widerstandes gegen die Deponie ins Gespräch gekommen sind und von dort große Unterstützung in unserem Kampf erhalten haben“. Rudolf Malzahn ist überzeugt, dass auch diese Zusammenarbeit langfristig Erfolg zeigen wird. Neben den großen Themen sind aber viele große und kleine Schritte und Arbeiten geleistet worden. Neubebauung Overdyker Straße Nach der Beseitigung der ehemaligen Asylheime drängt der Ortsverein auf die Entwicklung und Neubebauung dieses Areals. Die geplante städtebauliche Konzeption kann für den Stadtteil Hamme eine neue und attraktive Adresse werden. Der Ortsverein steht in ständigem Kontakt und Verhandlung mit der Stadtverwaltung, damit schnellstens mit der Bebauung und Vermarktung begonnen werden kann. Ehemaliges Schulhausmeistergebäude von-der-Recke-Schule Unverständlich ist für den Ortsverein, dass die Stadtverwaltung dieses Gebäude so herunterkommen lässt und somit Werte vernichtet. Der Ortsverein hat Überlegungen angestellt, dieses Gebäude in Wert zu setzen und auch am Wohnungsmarkt anzubieten. Verschiedene Nutzungsalternativen werden aktuell diskutiert. Gewerbegebiet an der Freudenbergstraße Aufgrund von Nutzungsaufgaben ist der Gesamtbereich Freudenbergstraße in den städtebaulichen Fokus genommen worden. Zum einen ist eine sinnvolle und den aus Denkmalgesichtspunkten schützend werten Baubestand des ehemaligen Schlachthofes neu zu ordnen und zu entwickeln. Die dabei prägenden Eingangsgebäude sollten unter Schutz gestellt werden und somit erhalten bleiben. Eine geordnete Nutzung auch unter Berücksichtigung des Schutzes der Öffentlichkeit wird für den Gebäudekomplex „Freude 39“ angemahnt. Hier sind vor allem aus ordnungspolitischen Gesichtspunkten Kontrollen erforderlich, um unerwünschte Strukturen zu unterbinden. Eine städtebauliche Chance stellt aber der ehemalige Betriebshof der Bogestra im Eingangsbereich Dorstener Straße/Freudenbergstraße dar. Gemäß den Vorstellungen der Stadtverwaltung soll hier eine interessante Nutzungsmischung aus Wohnen, Grünanlagen und nicht störendem Gewerbe entstehen. Ausdrücklich begrüßt der SPD-Ortsverein-Bochum Hamme diese Überlegungen. Bereich zwischen von-der-Recke-Straße und Darpestraße/Glückaufstraße Bedingt durch den Abriss der Fußgängerbrücke über die A40 ist die fußläufige Verbindung zwischen der Glückaufstraße und der von-der-Recke-Straße verändert und erneuert worden. Der SPD-Ortsverein hat bereits im Sommer 2011 die Verwaltung auf die fehlende Beleuchtung hingewiesen. Aufgrund des energischen Nachhakens des Ortsvereins wurde in den letzten Wochen die Beleuchtung in Betrieb genommen. Gleichzeitig hat sich auch der Ortsverein gemeinsam mit der Hammer-Runde um die Verbesserung des Wegezustandes eingesetzt. Und nicht zuletzt hat durch energisches Drängen, gemeinsam mit der Hammer-Runde, der Ortsverein erreichen können, dass der Flächeneigentümer ThyssenKrupp Nirosta die Auflösung der „wilden Gärten“ im Frühjahr 2012 umsetzte .Hierdurch wurde der unhaltbare hygienische Zustand in diesem Bereich (Müllablagerung und Rattenplage) beseitigt. Der SPD-Ortsverein hat damit auch sein Versprechen gegenüber den Anwohnern an der von-der-Recke-Straße eingelöst. Denkmal vor der Grundschule von-der-Recke Gemeinsam mit dem Bürger- und Schützenverein BSV 1881 haben wir die Verwaltung aufgefordert, dass Denkmal für die verstorbenen des ersten Weltkrieges zu sanieren und zu reinigen. Wir halten es für eine gute Tradition, diesen Ort zu pflegen und das Gedenken an die Verstorbenen wach zu halten. Bodelschwinghplatz Hier ist es uns gelungen, endlich eine Bank und einen Papierkorb aufzustellen. Dieser Eingangsbereich zum Stadtteil Hamme und zur Stadt Bochum ist von besonderer Bedeutung und sollte auch gepflegt und somit einladend wirken. Der Ortsverein wird daher die Verwaltung immer wieder auf eine bessere Pflege dieses Bereiches hinweisen. Nach der Fällung der großen Weiden hat der Ortsverein die Verwaltung aufgefordert, gemeinsam mit den Bürgern einen Workshop zur Neu-Gestaltung des Gesamtareals durchzuführen. Dabei sollte auch die Ab- und Auffahrten zur A 42 in die Betrachtung einbezogen werden und die Pflege und Müllbeseitigung durch den Baulastträger verstärkt werden. Feldsieper Straße Nachdem vor ca. 1,5 Jahren die Abwasserleitung neu verlegt wurde, haben wir immer wieder auf die Beseitigung der Fräskante zwischen Wanner Str. und Brücke Glückauf-Bahn hingewiesen. Dadurch wird der Verkehr auf der Feldsieper Straße sicherer und leiser. In diesem Abschnitt soll in den nächsten Wochen zuerst aber noch ein Kanal verlegt werden. Kreisverkehr Gahlensche Straße/Autoarena Gemeinsam mit der Hammer-Runde ist es Wunsch des Ortsvereins, diesen Kreisverkehr neu zu gestalten. Daher haben wir Kontakt zu Gewerbetreibenden an der Porschestraße aufgenommen, die die Pflege und Unterhaltung dieses Kreisverkehres einschließlich einer besseren Gestaltung übernehmen. Auf dem Weg zur Jahrhunderthalle wäre dies eine gute Visitenkarte für den Ortsteil Hamme. Sportanlage FC Bochum-Hamme Seit Jahren setzt sich der Ortsverein vehement für die Belange der Sportler und Sportvereine ein. Unter den bekannten Sparmaßnahmen ist es daher besonders hervorzunehmen, dass für das Jahr 2012 insgesamt 100.000,00 Euro für die Renovierung der Sportanlage an der Gahlensche Straße seitens der Stadt Bochum bereitgestellt werden. Mit dieser großen Investition unterstützen wir nachhaltig die Belange aller Sporttreibenden und schaffen ein attraktives Angebot im Ortsteil Hamme. Amtsplatz Aufgrund von Wünschen angrenzender Bürgerinnen und Bürger haben wir im Bereich des Amtsplatzes in den letzten Jahren immer wieder Verbesserungen und Veränderungen eingeführt. So konnte neben der Attraktivierung des Spielbereiches endlich eine weitere Bank und ein Papierkorb aufgestellt werden. Auch wurde die Hecke am Amtsplatz zurückgenommen und so die Übersichtlichkeit und Sicherheit erhöht. Hammer Park Die Grünanlage Hammer Park ist und bleibt das grüne Herz des Stadtteils. Der Ortsverein hat sich für ökologische Belange und Sicherung des dortigen Feuchtbiotops eingesetzt. Auch unterstützten wir vehement die Tradition des Bürger- und Schützenvereins Hamme 1881, der im Hammer Park ein Volksfeste veranstaltet. Dazu musste im Vorfeld der Veranstaltungen in 2011 der Festplatz ausgekoffert und stabilisiert werden. Spielplätze Die Zuwegung zum Spielplatz Wanner Straße und Verbesserungen auf dem Spielplatz selbst wurden vom Ortsverein angeregt und durch die Stadtverwaltung umgesetzt. Die Maßnahmen werden von Kindern und Eltern sehr gut angenommen. Auch wurden auf unsere Initiative hin die Spielplätze im Hammer Park und im Westpark instand gesetzt und aufgewertet. Bürgerhaus Hamme Das Bürgerhaus Hamme ist zentraler Versammlungsort für bürgerschaftliches Engagement und dient vielen Vereinen und Initiativen, so auch der Stadtteilkonferenz Hammer-Runde, als Begegnungsort. Darüber hinaus werden sozialpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche angeboten. Die bauliche Situation des Bürgerhauses im Inneren ist diskussionswürdig. Das Gebäude selbst ist nicht behindertengerecht oder barrierefrei. Auch ist die Eingangssituation wenig einladend oder repräsentativ. Der Ortsverein wird daher in 2012 ein besonderes Augenmerk auf dieses Gebäude richten und mit der Stadtverwaltung und den Nutzergruppen Gespräche führen. Das Ziel dabei sollte sein, dieses für den Stadtteil Bochum-Hamme wichtige Gebäude zukunftsfähig umzugestalten und möglichst viele Nutzungen und Nutzergruppen dort anzusiedeln. Insoweit ist das Bürgerhaus Hamme eines der wichtigsten Projekte der nächsten Zeit. Gehweg Freudenbergstraße Eine sichere Begehung des Gehweges von der Freudenbergstraße zur Berggate ist von vielen Bürgerinnen und Bürgern angemahnt worden. Der Ortsverein hat sich bei der Verwaltung für die Sanierung eingesetzt. Dieser Einsatz war erfolgreich. Altenwohnungen in Bochum-Hamme Unsere Gesellschaft wird älter und der Anteil der älteren Menschen nimmt zu. Diese auch für Bochum-Hamme zutreffende Erkenntnis führt zwangsläufig dazu, das Angebot an Altenwohnungen im Stadtteil zu erhöhen. Die Angebote im Bereich Dorstener Straße Seilfahrt bzw. Feldsieper Straße sind zukunftsweisend und haben dem Stadtteil ein positives Image gegeben. Es liegt also nahe, weitere Altenwohnungen dort zu ermöglichen. Der Ortsverein hat mit der VBW-Wohnen Gespräche insoweit geführt, dass an der Straße Seilfahrt ein weiteres Wohnhaus für Senioren errichtet wird. Über Planungsrecht soll diese Option umgesetzt werden. Hierbei bleibt der Ortsverein am Ball. Platz der Hammer-Runde Neben dem Haus Prott ist der kleine Festplatz durch den Ortsverein aufgehübscht und mit einem Abfallkorb besetzt worden. Auch haben wir in der Weihnachtszeit dort einen beleuchteten Baum aufgestellt. Dieser kleine Stadtteilplatz ist Kommunikationsort- und Treffpunkt. Bürgerfest Hammer-Treff Schon auf eine lange Tradition kann der Hammer-Treff zurückblicken. Auch in 2011 fand wieder dieses beliebte Familienfest auf dem Amtsplatz vor dem Bürgerhaus statt. Jung und Alt kamen zusammen und stärkten durch Gespräche und Kontakte den Zusammenhalt im Stadtteil. Und selbst der zwischenzeitliche Extrem-Regen konnte die gute Laune nicht verderben. Stadtteilkonferenz Hammer-Runde Die Mitarbeit der Parteien, Kirchen, Vereine und Initiativen in der Stadtteilkonferenz Hammer-Runde ist enorm wichtig für den bürgerschaftlichen Zusammenhalt in Hamme. Der SPD-Ortsverein Hamme engagiert sich daher gerne und in hohem Maße in dieser Runde und bringt Ideen und initiativen dort ein. Verkehrssicherheit Bochum-Hamme ist aufgrund der wichtigen innerstädtischen Straßen Dorstener und Gahlensche Straße durch Verkehr, Lärm und Staub belastet. Vehement hat sich der Ortsverein bei der Verwaltung für die Errichtung von Querungshilfen auf der Gahlensche Str. zwischen Amts- und Prinzenstraße und auf der Darpestraße von der Erzbahntrasse zur Glückaufstraße eingesetzt. Diese sind mittlerweile schon gebaut. Letztendlich wurden an mehreren Stellen im Stadtteil Poller zur Sicherheit der Füßgänger aufgestellt. Friedhöfe Der Friedhofseingang zum Hammer Friedhof von der Straße Am Friedensgrund wurde auf unsere Anregung hin neu gepflastert und auch der Gehweg zum Hordeler Friedhof wurde wiederhergestellt. Dies ist gerade für ältere und gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger von hoher Bedeutung im Alltag. Ein großes und dauerhaftes Anliegen des Ortsvereins ist der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils. In vielerlei Gesprächen, Telefonaten, an Info-Ständen und mit Flugblättern hat sich der Ortsverein in den letzten 12 Monaten sehr aktiv im Stadtteil Bochum-Hamme präsentiert. Mit Recht können wir sagen, dass der Ortsverein Hamme mit der aktivste in ganz Bochum ist. Die positive Resonanz und die vielen Rückmeldungen ermuntern uns immer wieder, uns für die vielen kleinen und großen Dinge im Stadtteil einzusetzen. Daher sagt der Ortsverein Bochum-Hamme an dieser Stelle ein großes Dankeschön und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv an den Aktionen mit Ideen und tatkräftiger Unterstützung zu beteiligen, damit Bochum-Hamme sich attraktiv und sozial-gerecht entwickelt. Mit freundlichen Grüßen Rudolf Malzahn 1. Vorsitzender Hamme hat Zukunft! Für Hermann Päuser, SPD-Ratskandidat bei der Kommunalwahl am 30.8.2009 in Bochum, ist das Leitbild für Hamme klar: „Wir wollen hier einen Stadtteil, der sich weiterentwickelt und – in dem sich alle Wohlfühlen können.“ Der Stadtteil Hamme hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in seinem Charakter vollständig verändert. Ehemals bestimmte großflächige Industrie mit ihren Ansprüchen an Natur und Umwelt das äußere Bild des Stadtteils. Dies hat sich heute grundlegend geändert. Hamme hat in den letzten Jahren eine erhebliche Qualität dazu gewonnen und aus ehemaligen Industrieflächen sind zum großen Teil Erholungsflächen und Parkanlagen geworden, aber auch Bereiche für Arbeit und Wirtschaft. „Natürlich ist die Arbeit Grundlage und Voraussetzung für ein intaktes und wirtschaftlich gesundes Zusammenleben, aber auch die Gestaltung der Freizeitmöglichkeiten und die Verbesserung des Wohnumfeldes sind heute entscheidende Gründe für Zufriedenheit und letztendlich das Verbleiben im Stadtteil“, so Rudi Malzahn, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bochum-Hamme. Und in der Tat hat der demografische Wandel viele Bereiche des Stadtteils schon erfasst und bestimmt auch das Bild der Bürgerinnen und Bürger in Bochum-Hamme. „Wir haben es geschafft, dass trotz sicherlich unterschiedlicher Herkünfte und Kulturen ein gesundes und funktionierendes Miteinander der Gesellschaft in unserem Stadtteil vorhanden ist. Dies ist und bleibt auch ein wichtiges Aufgabenfeld einer sozialen Stadtentwicklung und der sozialen Politik der SPD“. Was ist passiert, was ist getan?! Die SPD in Bochum-Hamme ist so nah bei den Menschen wie sonst niemand. Das zeigt sich auch in dem, was die Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren für den Stadtteil erreicht haben. Zum Beispiel: ? Verbesserung der Infrastruktur mit Ausbau der Dorstener Straße. ? Verbesserung des ÖPNV-Angebotes einschließlich der Beschleunigung der Fahrzeiten der Linie 306, verbunden mit der Möglichkeit eines barrierearmen Ein- und Ausstieges. ? Modernisierung des Wohnungsbestandes in Zusammenarbeit mit der VBW (Bauen und Wohnen) an der Feldsieper Straße/Dorstener Straße ? Abriss der Schlichtbauten und Schaffung eines modernen und seniorengerechten Wohnungsangebotes im Bereich Dorstener Straße/Seilfahrt. ? Unterstützung und Stabilisierung des Einzelhandels und der wohnungsnahen Versorgung durch den Masterplan Einzelhandel, z. B. auch mit der Ansiedlung eines Discounters auf dem ehemaligen Hülpertgeländes an der Freudenbergstraße. ? Abriss der Übergangsheime an der Overdyckerstraße und Vorbereitung der Bauflächenentwicklung an diesem Standort. ? Was ist noch zu tun? Wo setzen wir an! Rudi Malzahn: „Sicherlich gibt es noch viele Aufgaben in Hamme zu tun. Dazu haben wir bereits erste Gespräche mit den Verantwortlichen in der Verwaltung aufgenommen. So wollen wir auch im Jahre 2010 uns in Hamme als Teil der Kulturhauptstadt 2010 verstehen und präsentieren, denn Hamme ist schließlich die wichtigste Zufahrt zur Jahrhunderthalle. Dort werden wir viele nationale und internationale Gäste begrüßen. Und darauf wollen wir uns schon jetzt vorbereiten“. ? Neugestaltung des Bodelschwingher Platzes als repräsentativer Eingangsort nach Bochum-Hamme und Schaffung eines „Stadttores“. ? Gestalterische Aufwertung der Gahlenschen Straße als Zufahrt zur Jahrhunderthalle. ? Verbesserung des Pflegestandards in den Grünanlagen und im Straßenbild. ? Ausweisung von neuen Bauflächen zur Stabilisierung der Bevölkerungszahl in Hamme. ? Begleitung und Einflussnahme bei der Umgestaltung des Marbaches und der anderen Emscher-Zuläufe. ? Verbesserung des Verkehrsleitsystems mit Beruhigung der Seitenstraßen und eine Lenkung des LKW-Verkehrs, z. B. im Bereich Anfahrt zum Gewerbebereich Robert-Straße. ? Planungswerkstatt mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Entwicklung des ehem. Schlachthofgeländes an der Freudenbergstraße , auch unter Berücksichtigung der Aspekte des Denkmalschutzes. Viel ist in den letzten Jahren in Hamme bewegt worden. So hat zum Beispiel der Umbau der Dorstener Straße dazu geführt, dass anschließend viele Hausbesitzer ihre Häuser modernisiert oder saniert haben oder ihre Fassaden neu gestaltet haben. So erscheint die Dorstener Straße als Hauptschlagader des Stadtteils in einem frischen und lebendigen Farbwechsel und als lebendige „Ortsmitte“. Nur dieses Beispiel alleine zeigt, dass die öffentlichen Investitionen auch privates Engagement auslösen. „So muss es weitergehen“, so Rudi Malzahn, der eine Diskussion über neue Baugebiete im Stadtteil Hamme anstrebt. „Mit dem Umbau des Marbaches entsteht links und rechts neben dieser ehemaligen Köttelbecke eine ganz neue Qualität, die wir auch für Wohnbauland und Wohnzwecke nutzen möchten“. In der Tat bietet sich hier eine einmalige Chance, wie die Beispiele aus den Nachbarstädten zeigen. Aus den ehemaligen Meideräumen entlang der Köttelbecken sind allerorten neue Flächen für die Erholung, Freizeit, aber auch für Bebauung entstanden. In Hamme bietet sich hier eine einmalige Chance. Auch die Grün- und Freizeitinfrastruktur hat sich wesentlich verändert oder verbessert. Mit der durchgehenden „Erzbahntrasse“ ist es gelungen, die ehemaligen Zechen- und Gleisanlagen der Industrie wieder ins städtische Leben zurückzuholen und zum Nutzen der hier wohnenden Bevölkerung zu aktivieren. Dieses Beispiel zeigt das hohe Potential der ehemaligen Gleisanlagen und Industrieflächen, die sich jetzt für die Bevölkerung zur wohnortnahen Freizeitgestaltung öffnen und anbieten. Hamme bleibt sozial! Die Einkommensschere zwischen arm und reich in unserer Gesellschaft geht auseinander. Dies ist auch in Bochum-Hamme der Fall. Die SPD-Hamme möchte hier aber nicht tatenlos zugucken und hat bereits vor Monaten den „Runden Tisch Soziales“ einberufen. „An diesem Runden Tisch arbeiten die sozial-verantwortlichen und -tätigen Institutionen, Vereine und Personen mit“, so Rudi Malzahl, der diesen Runden Tisch mit ins Leben gerufen hat und hier die Grundlage für ein gemeinschaftliches und gesellschaftliches Arbeiten sieht. In Zukunft wird unsere Stadtgesellschaft mehr Verantwortung übernehmen müssen. Insoweit ist geplant, die soziale Situation des Stadtteils Hamme gemeinsam mit den Akteuren des Stadtteils zu durchleuchten und ein eigenständiges Programm auf den Weg zu bringen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen in das Landesprogramm Soziale Stadt NRW aufgenommen werden“, so Rudi Malzahn und kündigt an, für die nächste Legislaturperiode einen Antrag für den Rat vorzubereiten. Dabei kommt die Initiative von unten, von den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Ortsteil selbst. In diesem Projekt müssen alle städtebaulich-funktionalen, aber auch sozialen Missstände dargestellt und analysiert werden. Ein Handlungsprogramm in einem Fünfjahresplan soll dann mit Landesförderung zu einem positiven Gesamtbild in Hamme vorangetrieben werden. Dabei sind eine Reihe von Arbeiten schon geleistet worden. Der SPD Ortsverein wird an diesem Projekt federführend arbeiten – auch über den kommunalen Wahlkampf hinaus. Dies ist eine Zukunftsaufgabe für den Stadtteil! Hiervon wird in hohem Maße abhängen, inwieweit wir in Hamme selber Einfluss nehmen auf die lokalen Entwicklungen und Tendenzen. Aber wir wollen die Verantwortung auch übernehmen! Bildung und Kultur Bildung ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Nur über eine gute Ausbildung der Kinder und Jugendlichen gelingt es, den Anforderungen der modernen Gesellschaft zu entsprechen. Das bisherige Grundangebot an Schulen und sozialen Einrichtungen in unserem Stadtteil kann man als gut bezeichnen. Aber nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern kann. „Unser Ziel ist es, auch in Zukunft weitere Bildungseinrichtungen hier im Stadtteil zu verankern und so die Möglichkeit zu eröffnen, dass Bürgerinnen und Bürger schnell und wohnortnah sich weiterbilden können“, so Klaus Amoneit, der im Vorstand der SPD-Hamme für dieses Thema steht und schon früher sich dabei beruflich engagierte. „Wir wollen eine internationale Kinderbücherei entsprechend der kulturellen Zusammensetzung unseres Stadtteils schaffen. Dies ist ein ambitioniertes Ziel für die nächste Legislaturperiode“, so Klaus Amoneit. „Und wir müssen weitere Kulturveranstaltungen in den Ort holen, die vielleicht selber durch die Menschen vor Ort gestaltet werden.“ Image, wie man Bilder in Köpfen verändert! Das Image eines Stadtteils hat immer zwei Seiten: Es gibt die oft negative Sichtweise von außen – welches Bild hat der Stadtteil in der Öffentlichkeit? Und es gibt die Sichtweise der Stadtteilbewohner – wie lebe und fühle mich in meinem Quartier? Das negative Image eines Stadtteils in der Öffentlichkeit ist eines der Schlüsselprobleme für die Stimmung vor Ort. Die leider oft einseitige Berichterstattung in der Presse beeinflusst in hohem Maße die öffentliche Meinung und Wahrnehmung. Oft ist dieses negative und auch subjektive Bild falsch. Gleichwohl bedarf es vieler Anstrengungen, einen Stadtteil in der öffentlichen Meinung besser zu positionieren. Drei Schritte tragen zum Erfolg bei: ? Mehr Stadtteil-Öffentlichkeit. ? Bewohner, die sich in ihrem Stadtteil engagieren und somit die Außenwahrnehmung verändern. ? Positive Präsenz in den Medien, z. B. auch durch eine eigene Stadtteilzeitung. „Auch hier sind wir in Hamme am Ball. Unser Ziel ist es, für die nächsten Jahre ein Netzwerk aus engagierten Bürgerinnen und Bürger, Händlern und Verantwortlichen, Eigentümer zu schaffen, das selbst Vorschläge erarbeitet und gemeinsam umsetzt – mit Unterstützung einer starken SPD im Rat der Stadt Bochum und einer engagierten Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz,“ so Hermann Päuser, der im Rat der Stadt Bochum an entscheidender Stelle für Hamme die Weichen stellen will.

 

Was tut die SPD in Bochum Hamme

Die SPD vor und nach dem Wahl-Desaster vom 27.09.09 Die SPD nach dem Bundesparteitag von Dresden Sigmar Gabriel: Die SPD muss daran arbeiten ihr sozialpolitisches Profil wieder zurück zu holen Was tut der SPD-Ortsverein Bochum-Hamme seit Jahren und in Zukunft ? Wie kann es der SPD gelingen, sich sozialpolitisch neu zu verorten und wieder Vertrauen bei den Wählern zurück zu gewinnen ? Der SPD-Ortsverrein Bochum-Hamme 1. arbeitet spätestens seit der Agenda-Rede von Gerhard Schröder am 14.03.2003 daran, das sozialpolitische Profil der SPD zu stärken 2. wir haben am 24.03.03 die SPD in ganz Bochum dazu gebracht, dass sie beim Unterbezirks-Parteitag aller 50 SPD-Ortsvereine beschlossen hat, in einen langfristig auf Jahre angelegten sozialpolitischen Dialog mit allen Wohlfahrts- und Jugendverbänden, Kirchen Gewerkschaften, Initiativen in Bochum einzutreten. 3. wir kümmern uns hier seit Jahren im Stadtteil Bochum-Hamme mit den Kirchen, Kindergärten, Schulen, Sportvereinen um um eine Verbesserung der sozial- und kommunalpolitischen Infrastruktur, Hierzu wurde die sog. „Hammer Runde“ aller dieser Verbände und Institutionen eingerichtet 4. Der SPD-Ortsverein Bochum Hamme kann auf einen lange Katalog von kommunalpolitischen Initiativen und Leistungen zum Nutzen der Menschen und Familien im Stadtteil Bochum-Hamme verweisen (sh. Anlage) 5. z.B. unter anderem - Ausbau und Neugestaltung der Dorstener Straße, - Schaffung neuer Wohnbebauung in Kombination für Familien und für Senioren, - Auflösung des Asylbewerber-Ghettos an der Overdyker Straße und Eingliederung der asylsuchenden Familien in Wohnbezirke ohne Ghettobildung 6. Bochum-Hamme ist ein hoch belasteter Stadtteil mit hohem Anteil an Arbeitslosigkeit, alleinerziehenden Müttern, Jugendarbeitslosigkeit, hoher Anteil von Familien im Hartz-IV-Bezug, 7. Durch geeignete Fördermaßnahmen in Kindergärten und Schulen sind deshalb Sofort-Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Kindergärten Grundschulen und Kirchengemeinden gegen Kinder-Hunger und Kinder-Vernachlässigung im Stadtteil zu organisieren. 8. Wir brauchen hier aufsuchende Familienberatung und Familienbildung über die Kindergärten und Schulen, die Wohlfahrtsverbände und Kirchen für die Familien die mit dem Kochen, Einkaufen, dem Geld einteilen und ihrer gesamten Familienorganisation hoffnungslos überfordert sind. 9. Wir betreiben vom SPD-Ortsverein Bochum-Hamme dazu derzeitig eine Antragstellung der Stadt Bochum beim seit 1993 bestehenden Programm „Soziale Stadt“ um die soziale Infrastruktur in Bochum-Hamme zu verbessern. 10. Dazu gehört als wichtigstes Element, dass über die Kindergärten, die Schulen die Jugendarbeit und die Familienbildungsträger - zusätzliche Personalkräfte (Honorarkräfte und Teilzeitangestellte) für die Aufgaben der Elternkontakte Elternberatung und Elternbildung - sowie für Kindergruppenangebote der katholischen und evangelischen Kinder- und Jugendarbeit, des Jugendzentrums „Bürgerhaus Bochum-Hamme“ sowie der Jugendverbände, Pfadfinder, Falken, Sportjugend, Naturfreundejugend usw. eingesetzt werden - die Verbände führen mehrfach wöchentlich in den Grund- und weiterführenden Schulen Gruppen- und Projektangebote durch, auch Aktivitäten an Wochenenden und Ferienmaßnahmen in Zeltlagern und Jugendherbergen. Ortsverein Stand: 14.11.09

 

Mindeslohn

Mindestlohn Arbeit und Wirtschaft Man muss von dem Lohn den man erarbeitet leben und nicht nur existieren können! 23.01.09 SPD-Ortsverein Bochum-Hamme Der Unterbezirks-Parteitag möge beschließen: Antrag zum Mindestlohn in der Bundesrepublik Deutschland Die SPD als Partei der sozialen Gerechtigkeit wird in der Regierungsverantwortung die Bekämpfung der Armut zum Schwerpunkt ihrer Arbeit machen! Vor dem Hintergrund der negativen Lohnquotenentwicklung, dem Auseinanderdriften des Anteils der Arbeitnehmerentgelte am Volksvermögen und der sich potenzierenden Armut ist eine Anpassung des Mindestlohn in der Höhe nach oben zwingend erforderlich. Die SPD wird sich deshalb dafür einsetzen, dass unter ihrer Kanzlerschaft 1. ein flächendeckender Mindestlohn von 9,00 Euro festgelegt wird. 2. Die SPD wird sich ferner dafür einsetzen, bis 2015 eine schrittweise Angleichung des flächendeckenden Mindestlohnes auf das durch Sachverständigenausschuss des Europarates geforderte Niveau von 68 % des nationalen Durchschnittslohns festzusetzen. Begründung: Die Reallöhne sind in Deutschland, entgegen dem Trend der „alten“ EU Mitgliedsländer , zwischen den Jahren 2000 und 2008 um 0,8 Prozent zurückgegangen. Im Zeitraum 2000 bis 2008 stürzte die bereinigte Lohnquote (d.h. Anteil Arbeitnehmerentgelte am Volkseinkommen), bei steigendem Volkseinkommen, von 72,2 % auf 65,2 % ab . Bis zum Jahr 2003 haben sich Arbeitnehmerentgelt und Unternehmens- und Vermögenseinkommen weitgehend im Gleichklang entwickelt, ab dem Jahr 2004 ist die Schere dann deutlich zugunsten der Unternehmens- und Vermögenseinkommen auseinandergegangen. Allein von 2003 auf 2004 veränderte sich dadurch die bereinigte Lohnquote von 71,9 % auf 69,4 %. In Deutschland lebten nach dem 3. Armutsbericht der Bundesregierung in 2005 13 % der Menschen unter der Armutsgrenze (unter Berücksichtigung der Armutsgrenze nach Definition der EU ). Weitere 13 % wurden nur durch staatliche Transferleistungen vor dem Sturz unter die Armutsgrenze bewahrt. (Ergänzender Hinweis, der 3. Armutsbericht der Bundesregierung trifft diese Aussage in 2008 für das Jahr 2005!) Laut einer DIW Studie, verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 17 Jahren über kein oder nur ein sehr geringes Geld- und Sachvermögen. 27 Prozent der Bevölkerung weisen so gut wie kein Vermögen auf oder sind sogar verschuldet. Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen insgesamt einen Anteil am Gesamtvermögen von mehr als 60 Prozent. Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer (160 Std. monatlich, Steuerklasse I, ohne anteilige Kirchensteuer) mit einem Bruttolohn von 7,50 Euro/Std. (das entspricht einem Brutto von 1200,00 Euro monatlich) erreicht per 01.01.2009 ein monatliches Nettoeinkommen von 901,62 €. Bei 9 €/Stundenlohn werden 1.440 € brutto/1027 € netto erreicht, d.h. 138 € mehr, als die Armutsschwelle von 889 Euro. Die Armutsschwelle (nach SOEP) betrug für 2007 rund 889,00 Euro . D.h., unter der Maßgabe einer für das Jahr 2009 aktualisierten Armutsschwelle, dass ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn von 7,50 Euro ein Einkommen erzielt, das auf der Armutsschwelle liegt. In Auslegung des Artikel 4 Abs. 1 der ebenfalls von Deutschland ratifizierten Europäischen Sozialcharta, wird durch Sachverständigenausschuss des Europarates der Mindestlohn mit rund 68 vH des nationalen Durchschnittslohns taxiert. Daraus folgt: Es muss vor dem Hintergrund der negativen Lohnquotenentwicklung, dem Auseinanderdriften des Anteils der Arbeitnehmerentgelte am Volksvermögen und der sich potenzierenden Armut, die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit über die zukünftigen Lohnentwicklung zwingend beantwortet werden. Dieses ist nur möglich über die Angemessenheit von Arbeitsentgelten und einer Lohnbasis, an der sich das zukünftige Lohnniveau orientieren kann. Insoweit gilt es, einen angemessenen flächendeckenden Mindestlohn festzulegen, der einerseits deutlich über der Armutsschwelle liegt, andrerseits eine Ausgangsbasis für das vom Sachverständigenrat der EU geforderte Mindestlohniveau der Sozialcharta darstellt. SPD – Ortsverein – Bochum – Hamme Rudolf Malzahn Ortsvereinsvorsitzender Veröffentlicht am 28.02.2009